WERDER - Lverkusen: 5:2 Print E-mail
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Sunday, 16 December 2007 13:14

Tor-Doppelpack und Auswechsel-Doppelpack bringen die Wende

Von CHRISTOPH SONNENBERG, VIM VOMLAND und MARKUS BALCZUWEIT

Werder fegt Leverkusen 5:2 weg. Entschuldigt sich für das peinliche Champions League-Aus bei Piräus am vergangenen Dienstag. Und jagt die Bayern! Denn wie der Rekordmeister hat Bremen nun 36 Punkte – nur das schlechtere Torverhältnis bedeutet Platz 2.

Was für eine rasante Partie. Werder siegt dank zwei Helden! Der erste wird in der 85. Minute ausgewechselt und dabei mit Standing Ovations gefeiert: Ivan Klasnic. Schaaf & Klasnic die Werder-Helden. Klasnic bejubelt sein 2. Tor. Und meinte hinterher: „Wenn man bedenkt, wie viele Leute bei uns in der Rückrunde zurückkommen. Da kann es nur einen Meister geben: Werder.

Der Kroate schrieb bereits am 24. November Geschichte, als er in Cottbus nach Nieren-Transplantation und 342 Tagen Pause sein Comeback feierte. Gegen Bayer steht er wieder in der Startelf, weil Sanogo (Rückenprellung) und Almeida (Rot-Sperre) fehlen. 30. Minute: Borowski haut aus 7 Metern drauf, doch Bayer-Keeper Adler pariert zunächst. Aber den Abpraller schiebt Klasnic ins Netz, gleicht die vorige Bayer-Führung durch Barnetta (6.) aus!

Der Stürmer mit seinem ersten Bundesliga-Tor seit dem 4. November 2006 (1:1 gegen Cottbus)! Er kniet danach an der Seitenlinie nieder. Und erklärt hinterher: „Ein sehr emotionaler Moment. Ich habe fünf Sekunden gebraucht, bis ich das realisiert habe.“ Werder braucht dann nur 19 Minuten, um die Gäste zu schlagen. Erst trifft Diego aus acht Metern ins lange Eck zum 2:1 (50.) – sein 9. Saisontor! Danach hebt Jensen mit tollem Pass die Bayer-Abwehr aus und Fritz haut die Kugel aus 12 Metern rein – 3:1 (57.). Klasnic aus 12 Metern – 4:1 (63.). Danach bereitet er noch Rosenbergs 5:1 vor (69.). Kießling betreibt mit dem 2:5 (76.) Kosmetik.

Ein Bremer Sieg, der auch dem zweiten Helden zu verdanken ist: Trainer Thomas Schaaf! Direkt nach dem 1:1 müssen Borowski und Vranjes raus! Schaaf: „Wir hatten bis dahin nicht ins Spiel gefunden. Daher wählte ich die offensivere Variante.“ Der Mut des Coaches wird belohnt. Denn mit Hunt und Andreasen läuft‘s besser. Bayer-Sportdirektor Völler: „Mit den Auswechslungen hat Schaaf das Spiel gewonnen.“

 

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