Spielberichte zur Bundesliga, DFB Pokal und International: Saison 2010/2011
WERDER - Frankfurt: 0:0 Print E-mail
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Sunday, 14 November 2010 09:38

Werder nur noch zum Gähnen

Von Markus Balczuweit und Roland Palmert

Die schönste Szene der Nullnummer zwischen Werder gegen Frankfurt gleich mal vorweg ... Nach Schuss von Frings entscheidet das Schiri-Gespann auf Abstoß (69.). Werder protestiert, Schiri Gräfe fragt bei Frankfurt-Torwart Nikolov nach. Der gibt offen zu: „Ich war dran.“ Gräfe gibt Ecke für Bremen. Respekt, Herr Nikolov! So fair wollen wir die Bundesliga sehen ... Der Keeper: „Kein großes Ding! Was ähnliches hat Bremens Pasanen doch zehn Minuten später bei einem Einwurf auch gemacht.“

Auch sonst tun sich beide Mannschaften nicht weh. Bitter vor allem für Gastgeber Bremen: Nach vier Pflichtspiel-Pleiten in Folge (zuletzt das 0:6 in Stuttgart) jetzt diese langweilige Nullnummer zu Hause ... Ösi Arnautovic lümmelt auf der Bank, gähnt vor sich hin. Bremens Sorgenkind sitzt trotz Sturm-Sorgen (Pizarro verletzt, Almeida krank) erst mal draußen. Der Nationalspieler hatte seinen Verein unter der Woche als „Saftladen“ beschimpft. Nach seiner Einwechslung (68.) bleibt er wirkungslos.

Werder nur noch zum Gähnen! Sportdirektor Klaus Allofs: „Ich kann die Fans beruhigen. Bei uns werden die Tore nicht abgebaut. Wir versuchen, auch wieder eigene Treffer zu machen.“ Frankfurt-Knipser Gekas (11 Treffer) hat vier Chancen, bleibt aber ohne Tor. Normalerweise trifft er mit fast jedem zweiten Schuss.

 

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Stuttgart - WERDER: 6:0 Print E-mail
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Monday, 08 November 2010 08:33

Fans verspotten Werder-Versager

Von U. VIELBERG, M. BALCZUWEIT und J. NAGLER

Werders Horror-Wochen werden immer gruseliger: Das böse 0:6 in Stuttgart war die höchste Niederlage der Bremer seit 23 Jahren (1:7 gegen Gladbach)! Vorher war Werder im Pokal rausgeflogen und auf den letzten Platz der Champions-League-Tabelle gestürzt. Jetzt die Demütigung im Regen von Stuttgart. Schon 27 Gegentore in elf Spielen – nur die Abwehr vom Letzten Gladbach ist noch schlechter (33).

Vierte Niederlage für Bremen in 13 Tagen. Trainer Schaaf: „Wir waren sehr, sehr schlecht. Nur ein guter Sparringspartner. Wir haben keine Gegenwehr geleistet.“ Klub-Boss Klaus Allofs ratlos: „Eine Ohrfeige für uns alle. Absolut enttäuschend. Wer es jetzt nicht kapiert, spürt andere Maßnahmen.“ Die 2500 mitgereisten Werder-Fans pfeifen noch nicht mal mehr auf diese Verlierer-Truppe! Ab dem 4:0 feierten sie höhnisch die schlechteste Werder-Truppe seit Jahren. Spott für die Versager...

Stuttgart dagegen bejubelt Jens Keller! Der Gross-Nachfolger holte schon fünf Siege und ein Unentschieden aus seinen sieben Spielen. Stürmer Ciprian Marica war wieder überragend: ein Tor, drei vorbereitet. Der Rumäne knallte das 1:0 ins lange Eck (10.). Bereitete die beiden Treffer von Cacau herrlich vor (30./45.). Das 4:0 schlenzte Gentner an Rückkehrer Wiese vorbei (68.). Nach Marica-Flanke köpfte Niedermeier das 5:0 (73.). Boka umkurvte Wiese und schob das sechste Ding ins leere Tor (86.).

Passend zum denkwürdigen Spiel: Beide Mannschaften verschossen einen Foul-Elfer. Frings scheiterte an Ulreich (23.), sein erster Fehlschuss nach 20 verwandelten Strafstößen in Folge. Wiese parierte den Elfer von Cacau (60.). Der Nationalkeeper nach dem Spiel: „Wie wir heute aufgetreten sind, das ist peinlich. Ich schäme mich für uns. Jeder andere sollte sich auch schämen. Es fehlt an allen Ecken und Kanten. Es ist immer das gleiche Lied. Es fehlt an der Einstellung.“

Franz Beckenbauer sagte später in der Sendung „sky 90“: „Wenn die Bremer jetzt nicht an die Leistungsgrenze gehen, dann werden sie vom Hof gejagt.“ Schwere Zeiten in Bremen...

 

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WERDER - Enschede: 0:2 Print E-mail
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Wednesday, 03 November 2010 11:49

Saison schon fast gelaufen

Von CHRISTOPH SONNENBERG und MARKUS BALCZUWEIT

Jetzt geht die Saison für Werder so richtig die Weser runter... Die Bremer vergeigen gegen die Holländer von Twente Enschede mit 0:2, bleiben mit zwei Pünktchen Gruppenletzter. Und weil gleichzeitig Tottenham gegen Inter Mailand ein 3:1 feiert, ist Werder so gut wie ausgeschieden! Auch im DFB-Pokal (1:2 in München) und in der Meisterschaft (11 Punkte Rückstand auf Dortmund) enttäuschte Werder – und kann die Saison eigentlich jetzt schon abhaken.

Ausgerechnet ein Ex-Hamburger schockt Bremen! Rafael van der Vaart (kam von Real Madrid) leitete mit seinem Tor Tottenhams Sieg gegen den Champions-League-Sieger ein. Für Werder geht es in den letzten beiden Spielen gegen Tottenham und Inter nur noch darum, wenigstens Platz drei und damit die Europa League zu sichern! Aber auch das ist mehr als unwahrscheinlich.

Werder, diese Saison-Bilanz ist wirklich zum Schämen! Ganz bitter: Weil Kapitän Torsten Frings in der 75. Minute Twente-Stürmer Ruiz vorm Strafraum am Trikot zog, schickte ihn Schiri Hamer (berechtigt) mit Rot vom Platz. Damit fehlt er im nächsten Spiel bei Tottenham. An mangelnden Torchancen lag es nicht, dass Werder wieder sieglos vom Platz trottete. Allein Hugo Almeida hatte zwei Riesen-Chancen (52. und 55.), vergab beide kläglich. Und ein Pizarro-Schuss landete nur am Innenpfosten (39.). Aber dann kam es wie immer: Die Werder-Abwehr stand offen wie ein Scheunentor, als Chadli einen Konter mustergültig abschließt (81.). Sein Schuss wird auch noch von Jensen abgefälscht. Drei Minuten später der endgültige K.o.: Eine Flanke von Ruiz köpfte de Jong zum 2:0 für den holländischen Meister ein.

 

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WERDER - Nürnberg: 2:3 Print E-mail
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Sunday, 31 October 2010 17:26

Miese Stimmung bei Krisen-Werder

Von CHRISTOPH SONNENBERG und DANIELL WESTGATE

Letzte Woche redeten sie noch von der Meisterschaft, diese Woche nur noch über sich selbst. Bei Werder kracht’s nach dem 2:3 gegen Nürnberg überall.

Allofs gegen Silvestre: Bremens Linksverteidiger spielte bis zu seiner Auswechslung (59.) unterirdisch, verschuldete das 1:2. Note 6, von den eigenen Fans gnadenlos ausgepfiffen. Werder-Boss Klaus Allofs: „Es ist nicht die feine Art, einen Spieler so zu bewerten, aber man muss auch Verständnis haben. Er spielt unter seinen Möglichkeiten.“

Schaaf gegen Marin: Der Trainer und sein Nationalspieler gerieten an der Seitenlinie aneinander, geigten sich kräftig die Meinung. Schaaf: „Er hat sich mit dem Linienrichter gestritten. Ich habe ihm gesagt, dass er sich auf das Wesentliche konzentrieren soll.“

Frings gegen alle: Der Kapitän keilte nach Abpfiff: „Wir haben vorne keinen Killerinstinkt und wenn du 21 Gegentore bekommst, musst du nicht davon reden, dass du oben mitspielen willst.“ Letzte Woche sprach Pizarro vom Titel. Frings weiter: „Es kann nicht sein, dass Spieler sofort nach diesem Spiel wieder gute Laune haben.“ Am Dienstag muss in der Champions League gegen Enschede ein Sieg her. Sonst wird’s nach dem Pokal-Aus (1:2 in München) und der Nürnberg-Pleite eine Horror-Woche.

 

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Werder-Zorn auf den Schiri Print E-mail
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Thursday, 28 October 2010 18:55

Pokal-Dusel für die Bayern! Mit 2:1 setzte sich Bayern gegen Werder Bremen durch. Doch die Bayern hatten in der Neuauflage des Pokalfinales 2010 Mega-Glück, weshalb Werders Sportdirektor Klaus Allofs (53) nach dem Spiel mächtig sauer auf Schiedsrichter Michael Weiner (41) war!

Was war passiert? Die Blitz-Führung durch Claudio Pizzarro (2. Minute) glich Schweinsteiger (28.) noch in der ersten Halbzeit aus – 1:1. Dann die 60. Minute: Werder-Star Sebastian Prödl geht gegen Bayerns Abwehr-Ass Holger Badstuber zum Kopfball hoch und trifft zum 2:1. Denkste! Schiri Weiner gibt den Prödl-Treffer nicht. Der Grund: Der Unparteiische sah ein Foul an Bayerns Abwehr-Ass Holger Badstuber!

Bayern im Glück – Werder stinksauer! Besonders Werder Manager Allofs hatte anschließend „so einen Hals” und fluchte: „Dann brauchen wir nicht mehr Fußball spielen.” Werder-Zorn auf den Schiri! Während Coach Thomas Schaaf es tunlichst vermied, sich zum nicht gegebenen Kopfballtor von Stefan Prödl zu äußern, klagte „Torschütze“ Prödl über sein angebliches Foulspiel.

Prödl: „Eine klare Fehlentscheidung. Ich habe schon im Spiel nicht gewusst, warum er gepfiffen hat. Und hier (auf den TV-Bildern) sieht man es noch viel deutlicher, dass es ein korrektes Tor war. Das ist ärgerlich.“ Auch Bayern-Trainer Louis van Gaal (59) gestand ein, dass bei der Szene kein Foul vorlag. Van Gaal: „Dank an Sepp Blatter, dass noch keine technischen Hilfsmittel vorhanden sind. Das Tor von Prödl hätte zählen müssen. Es war kein Foul an Badstuber." Das sagt alles...

 

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